Corona-Maske – selbst gemacht

Corona-Maske – selbst gemacht

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen hat mein Chef gesagt. Küchenrollen, Klopapier und Mundschutzmasken sind ausverkauft. – Was also tun, wenn man zur Risikogruppe gehört. – Mundschutzmasken halten natürlich das Virus nicht auf. ABER sie verhindern die Tröpfcheninfektion. Wenn man spricht, nießt oder hustet verbreitet man nicht nur einen Luftstrom, sondern auch eine Wolke von kleinsten Tröpfchen. In diesen sitzt das Virus in Massen und bleibt aktiv.
Die Maske schützt vor diesen Tröpfchen. Das Virus wäre viel zu klein für die Poren der Maske und könnte diese passieren. Die Tröpfchen bleiben jedoch darin hängen und man atmet sie nicht ein. Man kann diese Maske auch doppel- oder dreilagig nähen. Abstand zu Fremden sollte man trotzdem halten!
Vorteil dieser Maske ist, daß man Sie bei 60°C waschen kann (das reicht aus). Wenn man sie danach bügelt, ist sie nahezu steril und kann wieder eingesetzt werden. – Und wenn das Ganze vorbei ist – ein Mundschutz ist beim Kochen nie verkehrt, wenn man für Mehrere kocht…

Zutaten
1 altes Hemd (oder eine andere frisch gewaschene Stoffquelle)
2 Gummibänder, je 20cm lang
1 Nähmaschine
1 Bügeleisen
1 Lineal (mind. 30cm)
1 Bleistift mittelweich
1 Schnittschablone

Als erstes die Schnittschablone herunterladen und wie hier im Bild falten. Die Öffungen der Falten sollen auf der späteren Innenseite nach oben zeigen. Die Fläche ist 15x15cm groß plus rings herum ein Rand von ca. 1cm zum umnähen.
Mit einem Lineal und weichem Bleistift überträgt man die Zeichnung auf den Stoff und schneidet aus.

Zuerst sollte man die überstehenden Ränder umbügeln, damit man es nachher beim Nähen leichter hat. Damit man die Gummibänder mit einnähen kann sollte man die Ränder an den Seiten zuerst umbügeln, dann erst die Ränder unten und oben.
Es hat sich gezeigt, daß man die Ränder schlecht nähen kann wenn man versucht einfach die Falten mit der Hand zu halten. ALSO ist es von Vorteil die Falten zu legen und mit einem Dampfbügeleisen einzubügeln. Dann behalten sie Ihre Form und rutschen beim nähen nicht dauernd weg.
Dieses Vorbüglen sieht hier nach mehr Arbeit aus, als es tatsächlich ist. Aber es erleichtert später das Nähen erheblich und spart Zeit.

Jetzt legt man das Gummiband in den oberen Umschlag ein und näht einfach mit einer Saumnaht drüber. Schon hält das sehr zuverlässig.

Man legt die vorgebügelte Maske so ein, daß man mit der Richtung der Falten näht. Kommt man auf der anderen Seite an, stoppt man einen Moment und legt das andere Ende des Gummibands ein, so daß eine Schlaufe entsteht. Dann näht man die Seite fertig. Die andere Seite vervollständigt man genauso.

Dann mit einer Saumnaht innen über die Kante des Umschlags nähen – fertig.

Die fertige Maske lässt sich in der Mitte auseinander ziehen und man soll sie über Nase und Kinn bringen. Die Gummibänder legt man um die Ohren.
Man sollte sich mehrere Exemplare anfertigen, so hat man das Wechsel und kann die Masken, je nach Stoff, bei 60°C, oder höher, waschen und bügeln. Beim Bügeln sollte man vielleicht nicht gerade über die Gummis gehen. – So kann man sie viele male verwenden. 🙂

Schnittplan
REZEPT OHNE BILDER DRUCKEN

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