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Kartoffelspalten

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Das ist ein sehr allgemeines Rezept, denn die Möglichkeiten zur Variation sind vielfältig. Man verwendet zwar für alle Rezepte vorwiegend fest kochende Kartoffeln, aber es beginnt schon damit, ob man die die Schale dran lässt oder nicht. Man kann mit den Würzmischungen spielen, z.B. Kümmel zufügen, oder Oregano, oder Rosmarin oder 1 EL Honig oder was auch immer (OK, viellleicht passt Vanillezucker nicht gerade zu Kartoffelspalten, wohl aber eine Prise Zimt, wer mag). Auch für den Dip kann man saure Sahne verwenden, oder Schmand, Joghurt, Buttermilch, Zitrone oder Limette usw. Hier zeige ich eine einzige Variante, die immer gut ankommt und ermutige ausdrücklich zum Experimentieren…

Zutaten
1 kg Kartoffeln, vorwiegend festkochend
Olivenöl
50 – 100 g Reibekäse (Parmesan oder Gouda)
2 Knoblauchzehen
1 EL Paprikapulver (scharf)
1 Zweig Rosmarin
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
2 EL Oregano, trocken
Für den Dip
200 g Saure Sahne
100 g Joghurt
½ Zitrone / Limette (Saft und Schale)
1 EL Pepperoni in feine Ringe geschnitten (optional)
1 Frühlingszwiebel in feine Ringe oder in Chips geschnitten
2 Knolauchzehen, gepresst

Die eigentliche Zubereitung ist denkbar einfach und am längsten dauert das Ausbacken.
Die Kartoffeln gründlich waschen und säubern. Kartoffelspalten ergeben sich, wenn man die Kartoffeln, je nach Größe, längs viertelt oder achtelt. Ich lasse gern die Schale dran, denn ich habe den Eindruck, daß dann mehr Geschmack drin ist – Bereitstellen.




Für die Würzmischung gebe ich alle Gewürze in eine große Schüssel. In meinem Beispiel sind das Salz, Pfeffer, Oregano, scharfer Paprika Rosmarinnadeln, geriebener Gouda und der Abrieb einer halben Limette.
Dann gebe ich soviel Olivenöl zu, daß man die Kartoffelspalten mit der Würzmischung gut bekleben kann.
Kartoffeln in die Schüssel geben und ordentlich durchwühlen, damit die Würzmischung gut an den Kartoffelspalten haftet.
Dann werden diese auf ein Backblech oder in eine Auflaufform gegeben, so daß sie nicht übereinander liegen. Die restliche Würzmischung darüber verteilen.

Die Kartoffelspalten kommen in den Backofen. 200 °C, 40 Minuten. Man kann sie im Auge behalten und früher rausnehmen, oder wer sie knuspriger haben will später. Aber die o.g. Daten sind ein guter Anhalt. So werden sie außen knusprig und innen weich. – Perfekt.

So lange die Kartoffelspalten backen, machen wir den Dip. Das geht schnell und ist sehr einfach. Auch hier sind endlose Variationen möglich. Wichtig: immer abschmecken, damit er nicht zu salzig wird. Der Dip sollte mehr Säure als Salz mitbringen, da die Kartoffelspalten schon kräftig gesalzen sind. So stellt sich ein perfektes Geschmackserlebnis ein.
In einer Schüssel mischt man die Saure Sahne mit dem Joghurt, gibt den Limettensaft zu und den Knoblauch, wenig Salz, Pfeffer, Pepperoniringe.
Alles gründlich durchrühren. Oben drauf die geschnittene Frühlingszwiebel.
Anrichten auf warmen Teller. Man kann den Dip zwar am Rand mit drauf geben, aber wenn die Teller warm sind, empfiehlt es sich den Dip in einer kleinen Schüssel oder in einer Tasse gesondert dazu zu geben.

Kartoffelspalten sind schnell gemacht und bedeuten keinen großen Aufwand. Das kann jeder. Aber auf dem Tisch sind sie immer ein Highlight. Es gibt nicht viele Leute, die die nicht mögen. Dazu passt ein kräftiges Bier. Man kann die Kartroffelspalten aber auch als Beilage benutzen, muß dann aber darauf achten, daß Sie nicht zu dominant sind.
Gutes Gelingen.

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